Wildkaffee – naturbelassener Kaffee wächst auf Bäumen

Der Wildkaffee aus Kaffa ist ein ganz besonderes Projekt

Die Provinz Kaffa im Südwesten Äthiopiens gilt als die Wiege des Kaffees. Dennoch kämpfen die Kaffeebauern der Region mit dem starken Wettbewerbsdruck. Ein 2003 initiiertes Projekt soll dies durch den Export des Wildkaffees ändern. Das Ziel: Die Lebensbedingungen der Farmer bessern sich langfristig und die genetische Vielfalt äthiopischer Kaffees bleibt erhalten.

Perspektiven für die Region

Schon seit Generationen ernten die Menschen der Region den Wildkaffee von den Bäumen – zunächst nur für den Eigenbedarf. Doch seit der Ernte 2006/07 trägt der wild gesammelte Kaffa-Kaffee neben dem Biosiegel auch das offizielle Zertifikat für soziale Nachhaltigkeit und fairen Handel. Für die Kaffeefarmer bedeutet dies, dass sie für ihr Produkt Preise weit über dem sehr niedrigen Weltmarktniveau erhalten. Somit schafft das Biosphärenreservat zukunftsweisende Perspektiven.

Mit Kaffeekonsum den Regenwald schützen

Das Ziel der Vereins „GEO schützt den Regenwald“ besteht darin, die bedrohten Regenwälder und damit das letzte natürliche Vorkommen des wilden Coffea Arabica zu retten. So erhält der Verein von jedem verkauften Päckchen Kaffee eine Gebühr. Mit dieser unterstützt er verschiedene Entwicklungsprojekte im äthiopischen Hochland. Auch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) fördert das Projekt. Einerseits unterstützt sie die Region Kaffa finanziell. Andererseits übernimmt sie administrative Funktionen und hilft beim Kontaktaufbau zu Organisationen und Behörden.

Ursprünglicher geht es nicht

Im Südwesten Äthiopiens reift der Wildkaffee seit Jahrhunderten. Er wächst an wilden Bäumen, die weder gepflanzt, noch umgesetzt wurden. Für den Konsumenten bedeutet das: Ohne Plantage und mit einem unverfälscht ursprünglichen Aroma.

 

 

 

 

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