Die Geschichte des Kaffees

Die Geschichte des Kaffees beginnt vor langer, langer Zeit

Wann und wer genau die anregende Wirkung des Kaffees entdeckte, ist nicht mehr nachvollziehbar. Doch eine Legende besagt, dass ein Mönch im 9. Jahrhundert eine Ziegenherde beobachtete. Diese war überaus munter und aufgeregt, nachdem sie rote Früchte gefressen hatte. Angeblich probierte er die Kaffeekirschen selbst – war aber vom bittereren Geschmack enttäuscht. Daraufhin warf er die Früchte ins Feuer. Es verbreitete sich ein angenehmer Duft. Neugierig geworden probierte er die nun gerösteten Bohnen und war begeistert. Nicht nur, weil das so gewonnene Getränk gut schmeckte. Sondern auch, weil es ihm half, während des Gebets wach zu bleiben. Diese Geschichte soll sich in Kaffa, einem Ort in Abessinien, dem heutigen Äthiopien, abgespielt haben.

Der Weg zu uns

Nachdem der Kaffee im 11. Jahrhundert nach Arabien und dem größten Handelszentrum, Mokka, gelangte, trat er nach und nach seinen weltweiten Siegeszug an. Der Kaffee verbreitete sich bis zum 16. Jahrhundert im ganzen arabischen und afrikanischen Raum. Anfang des 17. Jahrhunderts gelangte der Kaffee über Venedig auch nach Europa. Dort eröffneten in allen großen europäischen Städten Kaffeehäuser. Obwohl sich jeder den Luxus des Kaffeegenusses leisten wollten, konnten es durch die Exklusivität damals nur wenige.

Die Verbreitung des Kaffees in der ganzen Welt

Anfang des 18. Jahrhunderts gelangte die Kaffeebohne durch die Portugiesen nach Südamerika, insbesondere Brasilien. Damit begann ein dunkles Kapitel, denn der Anbau in der neuen Welt wurde von Sklavenhand erledigt. Dennoch: Brasilien ist bis heute das Top-Produktionsland für Kaffee. Im Laufe der Zeit verbreitete sich der Kaffeeanbau und eroberte weitere Teile Südamerikas. Der Kaffeekonsum und die Beliebtheit des Muntermachers stieg weltweit, so dass die Produktion stieg. Begünstigt durch das gute Klima und die gute Lage kam der Kaffeeanbau im 18. Jahrhundert auch nach Peru. Zunächst konsumierten die Peruaner die gesamte Produktion selbst. Doch mit gewinnbringenden Exporten nach England und Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich das.

Angebot und Nachfrage

In den 1970er Jahren gab es aufgrund politischer Querelen einen Produktionseinbruch und es dauerte einige Jahre, bis sich der Kaffeemarkt wieder stabilisieren konnte. Die Bauern sind größtenteils in Kooperativen eingebunden und produzieren weitestgehend nach Bio-Standards. Doch leider ist es durch den niedrigen Kaffeepreis so, dass die peruanischen Kleinbauern kaum von ihren Erträgen leben können. Dieses Problem möchte Panda Coffee angehen, indem wir den Bauern ein gutes Einkommen garantieren und für den Pacha Mama Preise zahlen, die über Fair Trade-Niveau liegen. Denn trotz aller Schwierigkeiten hat der Kaffee die Welt und alle Frühstückstische und Kuchenbüffets erobert und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

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