Wie die Röstung den Unterschied macht

Röstung von Kaffee ist eine Wissenschaft an sich

Die Kaffeeröstung ist so vielfältig wie die Bandbreite an Kaffeebohnen und setzt mehrere wichtige Prozesse in Gang. Durch die Hitze verlieren die Bohnen Wasser und damit auch Gewicht. Gleichzeitig erhöht die Wasserdampf-Bildung ihr Volumen. Diese Kettenreaktion führt zu den typischen, vielfältigen Kaffeearomen.

Worauf es ankommt

Höchsttemperatur und Hitzekurve sind bei der Kaffeeröstung von zentraler Bedeutung. Richtig eingestellt, entwickeln sich dabei sogar Antioxidanten, die dem Zellverfall vorbeugen. Doch wenn die Hitze bei der Röstung von Rohkaffee zu hoch ist, bilden sich teilweise gesundheitlich bedenkliche Stoffe. So wie es bei industrieller Kaffeeröstung vorkommen kann. Denn die sogenannte Heißluftröstung nimmt nur etwa 2 bis 7 Minuten in Anspruch. Gearbeitet wird mit heißer Luft zwischen 400° C und 800 ° C. Dabei können verbrannte Röstaromen entstehen. Da industrielle Röster 250 bis 600 Kilogramm gleichzeitig verarbeiten, sind viele Kaffeebohnen danach zwar von außen schön braun, innen jedoch oft noch nicht „durch“.

Die traditionelle Trommelröstung

Eine Langzeitröstung führt nicht nur zu besserem Geschmack, sondern ist auch die magenfreundlichere Alternative. Bei der traditionellen Trommelröstung werden die Bohnen 15 bis 25 Minuten zwischen 180° C und 240 ° C geröstet. Und zwar in kleinen Chargen, damit auch jede Bohne die gewünschte Temperatur und Färbung erreicht. Dies gibt ihnen genug Zeit, Aromen auszubilden und ungewollte Säuren abzubauen. Mit viel Fingerspitzengefühl, Erfahrung und Leidenschaft wird so das Beste aus der hochwertigen Bohne herausgeholt. Der Unterschied, den man riecht, schmeckt und gut verdaut.

Qualität, die man schmeckt

Aus diesem Grund rösten wir unseren Pacha Mama ebenso wie den Brasil Fazenda im schonenden Trommelröstverfahren. Dadurch bilden sich die vollmundigen Aromen des Hochlandkaffees optimal aus. Und Magenschmerzen nach Kaffeegenuss gehören der Vergangenheit an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.