Asháninka – sonnengerösteter Kaffee bald in Deutschland erhältlich

Asháninka ist eine große Chance für Kaffeefarmer

In Peru ist der Kaffee das wichtigste landwirtschaftlich Erzeugnis. Doch die Bauern, die am Beginn der Wertschöpfungskette stehen, machen mit dem arbeitsintensiven Produkt nicht viel Gewinn. Zwischenhändler und Röster wollen schließlich auch verdienen. Doch mit der solarbetriebenen Technologie können die Bauern ihre Kaffeebohnen selbst rösten und ihr Einkommen ohne viel Aufwand erheblich steigern.

Café Compadre stellt den Bauern die Solarspiegel zur Verfügung

Ein junges Start-Up aus Peru macht sich den Rohstoff zunutze, den es in Südamerika ohnehin genug gibt: Sonne. Ein Scheffler-Reflektors bündelt die Sonnenstrahlen und richtet sie auf eine kleine Trommel. Diese dreht sich aufgrund eines kleinen Photovoltaik-Systems. Die sich in ihrem Innern befindlichen Kaffeebohnen werden schonend und gleichmäßig geröstet. Durch eine Öffnung an einer Seite entweichen die beim Rösten entstehenden Gase und Feuchtigkeit.

Im Asháninka schmeckt man jeden Sonnenstrahl

Der Geschmack des sonnengerösteten Kaffees ist vollmundig, kräftg und rein. Kaffeegenießer und -Liebhaber berichten, dass er so schmeckt, wie man sich ursprünglichen Kaffee vorstellt. Außerdem sind leichte Nuancen von fruchtiger Süße herauszuschmecken. Er ist zudem seidig im Abgang und hinterlässt einen angenehmen Nachgeschmack.

Ganz und gar nachhaltig

Der sonnengeröstete Arabica-Kaffee wächst im Schattenanbau einer Mischkultur, so dass er lange reifen kann und nicht mit Pestiziden behandelt werden muss. Die Ernte des Spezialitätenkaffees erfolgt händisch. Durch das Umsatzplus aufgrund der Weiterverarbeitung, Trocknung und Röstung direkt auf der Farm können die Bauern ihre Farmen ausbauen, Reparaturen durchführen und erhalten eine langfristige Lebensperspektive.

 

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