Koffein – gut oder schlecht für den Körper

Koffein ist eine psychoaktive Substanz mit stimulierender Wirkung

Das Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine ist 30 bis 45 Minuten nach Konsum des Kaffees im Blutkreislauf angekommen. Es stimuliert das Herz-Kreislauf-System und steigert das körperliche Leistungsvermögen und die Konzentrations- und Speicherfähigkeit des Gehirns. Dazu macht Kaffee wach und hellt die Stimmung auf. Koffein bleibt im Durchschnitt bis zu vier Stunden im Körper – das unterscheidet sich von Mensch zu Mensch anhand von Konstitution und genetischer Veranlagung. Bei schwangeren Frauen allerdings baut sich der Wirkstoff erst nach 20 Stunden vollständig ab.

Kaffee entzieht dem Körper Wasser

Diese Aussage ist so nicht zutreffend. Denn allein die durch den Kaffee zugeführte Flüssigkeit ist ein Zugewinn. Es stimmt, dass Koffein harntreibend wirkt. Bei regelmäßigem Kaffeekonsum gewöhnt sich der Körper aber daran und die Menge an getrunkenem Kaffee kann dann als Plus zur Flüssigkeitsbilanz gerechnet werden.

Magenschmerzen durch Kaffee

Bei der industriellen Heißluftröstung werden riesige Chargen an rohen Kaffeebohnen für ein bis zwei Minuten bei bis zu 600 Grad gegrillt – die Folge sind von außen verbrannte und von innen rohe Bohnen. Außerdem entstehen bei dieser Röstung giftige Säuren und Bitterstoffe, die den Magen reizen und zu Sodbrennen führen können.

Koffein verursacht Herzrhythmusstörungen

Der Wirkstoff im Kaffee gelangt in die Nebenniere und sorgt dort für die Ausschüttung von Adrenalin. Gesteigerte Aufmerksamkeit und bessere Konzentrationsfähigkeit sind die Folge. Kaffee-Neulinge oder Menschen, die Koffein grundsätzlich nicht gut vertragen, sollten in jedem Fall auf schonend geröstetem Arabica-Kaffee zurückgreifen, der milder ist, als Robusta, der einen deutlich mehr Koffein enthält.

 

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