Kaffeegürtel

Kaffeegürtel (Coffee Belt) – Hoffnung für tropische Länder

Der Kaffeegürtel befindet sich innerhalb des 23° Breitengrades nördlicher Breite und 25° Breitengrades südlicher Breite. Dazu gehören unter anderem Mexiko, Costa Rica, Kolumbien, Venezuela, Peru, Honduras, Brasilien, die Elfenbeinküste, der Kongo, Angola, Äthiopien, Uganda, Kenia, Indien, Indonesien und Papua-Neuguinea. Diese tropisch-äquatorialischen Länder verfügen über ein frostfreies und feucht-trockenes Wechselklima mit Durchschnittstemperaturen von 18 bis 25 Grad. Der Kaffeeanbau wird auf etwa 10 Mio. Hektar weltweit geschätzt. Pro Hektar wird ein Ertrag von ungefähr 550 kg Kaffee gewonnen. Obwohl es im Kaffeegürtel theoretisch 80 verschiedene Kaffeepflanzen gibt, spielen nur zwei eine bedeutende Rolle: Die Sorten Arabica und Robusta.

Die Big Four

Der größte Kaffeeproduzent ist Brasilien mit etwa 2.964.538 Tonnen pro Jahr. Es folgen Vietnam mit 1.461.000 Tonnen, Indonesien mit 698.900 Tonnen und Kolumbien mit 653.160 Tonnen. Außerdem relevant sind besondere Kaffeeraritäten wie der Hawaii Kona, der auf Hawaii in einer Höhe von 1200 und 1600 Metern wächst. Auch Jamaika bietet mit dem Jamaica Blue Mountain einen sehr genussvollen Kaffee. Ein weiterer Premiumkaffee ist der peruanische Hochlandkaffee, der zwischen 1320 und 1750 Metern Höhe gedeiht.

Fairer Handel als Zukunftsvision

Um fairen Handel in den Ländern des Kaffeegürtels zu gewährleisten, müssen Anbau und Weiterverarbeitung gerecht entlohnt werden. Fairtrade ist dabei nur der Anfang. Da dieses Siegel nur aussagt, dass der an den Produzenten bezahlte Preis über dem durchschnittlichen Weltmarktpreis liegt, hilft es hart arbeitenden Kleinbauern kaum. Deswegen kann nur ein Umdenken von uns als Konsumenten langfristig dafür sorgen, dass sich Lebensbedingungen verbessern und stabilisieren.

Unser Konsumverhalten ist der Schlüssel

Ein angepasstes Preisbewusstsein muss her! Denn wenn ein Supermarkt Fairtrade und Bio-zertifizierter Kaffee für 10 Euro pro Kilo anbietet, muss die logische Schlussfolgerung sein, dass dem Produzenten nach Abzug der Kaffeesteuer und Gewinnmarge des Verkäufers nicht mehr viel zum Leben bleiben kann. Daher bieten wir mit dem Pacha Mama und dem Brasil Fazenda direkt gehandelten Kaffee an, der unseren Bauern ein Einkommen über Fairtrade-Niveau generiert.

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