Die Reise des Pandas – auf den Hund gekommen

Ein Hund hat immer Hunger

Die Augen des Pandas leuchten. „Das will ich!“ Max steht auf. „Ich kläre das. Iss mein Sandwich auf.“ Der Panda nimmt seine Tasse und das Sandwich und will gerade hineinbeißen, als er von draußen ein Jaulen vernimmt. „Ich helfe“, sagt er sich und geht hinaus. Doch vor dem Café ist nichts zu sehen. In Ruhe betrachtet er den weitläufigen Platz mit den großen Häusern, Laternen und dem Springbrunnen. Er trinkt einen weiteren Schluck Pacha Mama und schließt behaglich die Augen.

Auf einmal ist es wieder da. Das Stupsen.

Still und heimlich hat sich ein kleiner Straßenhund zu ihm gesetzt und bettelt um das Sandwich in seiner Tatze. Der Panda hat aber selbst Hunger und dreht sich weg – bis er einen größeren Hund erblickt. Einen viel Größeren. Der immer näher kommt. Plötzlich springt er den Panda an – von wegen lieb! Der Hund knurrt und bellt und der Panda wirft ihm in seiner Not den Sandwichrest zu. Begierig stürzt er sich darauf und lässt dem kleinen Streuner nur wenig übrig. Doch sein Hunger scheint noch nicht gestillt zu sein, denn schon wieder springt er am Panda hoch. „Hilfe!“ ruft der. Jetzt fängt der Hund auch noch an, ihn abzulecken, wie eklig! Endlich kommt Max herausgestürmt. Er muss beim Anblick des riesigen Pandas, der vom vergleichsweise kleinen Hund angefallen wird, lachen. „Das ist Paco, der ist ganz lieb. Er gehört zur Asociación.“ Längst hat der Hund vom
Panda abgelassen und lässt sich von Max kraulen. „Er kommt morgen mit ins Hochland. Genau wie du.“

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