Die Reise des Pandas – guter Kaffee und neue Geschmacksnerven

Duft, der einem Panda die Sinne vernebelt

Als die beiden das kleine Geschäft betreten, hellt sich die Miene des Pandas auf – endlich riecht er den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee. An den Wänden des Raumes hängen bunte Bilder, das letzte von ihnen ist eine volle Kaffeetasse. „Was bedeutet das?“, fragt der Panda. – „Die Fotos sind in unserer Asociación entstanden. Sie zeigen den langen Weg des Kaffees: Erst muss die reife Kaffeekirsche geerntet werden, dann gewaschen, sonnengetrocknet und schließlich geröstet. In diesem  aufwendigen Verfahren werden schlechte Bohnen aussortiert und Gute so konserviert, dass sich geschmackvolle Aromen ausbilden können.

Es ist sehr viel Arbeit, die aber mit köstlichem Kaffee belohnt wird.

Ich hole uns eine Tasse, setz dich!“ Der Panda beobachtet die emsigen Arbeiter auf den Bildern. Sie sehen glücklich aus. „Bitte sehr, probier.“ Max stellt ihm den Kaffee hin. Der Panda schnuppert. Dann nippt er. Dann trinkt er einen großen Schluck. „Lecker!“ Er strahlt. Der Kaffee entfaltet ganz neue Geschmacksareale in seinem Mund. Ein bisschen sauer, ein bisschen kräftig, ein bisschen süß, ein bisschen würzig. Und seidig weich. „Der Geschäftsmann hatte Recht“, sagt der Panda glücklich. „Welcher Geschäftsmann?“ fragt Max. „In China, auf der Plantage. Er sagt, der beste Kaffee ist hier. In Peru. Auf den Bergen.“ Max nickt. „Ja, es hat sich herumgesprochen, dass nachhaltig angebauter Kaffee aus Mischkulturen das einzig Wahre ist. Möchtest du den Anbau sehen?“

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