Die Reise des Pandas – über Straßenhunde zum Café

Straßenhunde sind keine Panda-Freunde

Es fängt an zu nieseln. Vorbei an bunten Häusern, Palmen, kleinen Läden und Straßenhändlern, die Obst und Gemüse verkaufen, marschieren der Panda und Max auf schmalen Gehsteigen ins Stadtzentrum. Ein Rudel Hunde ist ihnen immer noch auf den  Fersen. Als einer der bunt gemusterten Vierbeiner den Panda mit seiner Schnauze anstupst, zieht der sein Bein rüde weg. „Hunde will ich nicht“, knurrt er. „Sie haben einfach Hunger. Und wenn wir ihnen nichts geben, werden sie weiterziehen. Aber sie tun keinem was, denn sie wissen ganz genau, dass sie auf die Menschen angewiesen sind.“

Max nimmt den Panda am Arm und zieht ihn in eine Seitenstraße.

„Gleich sind wir da. Im Café haben sie immer ein paar Reste für die Hunde.“ Die Menschen, die ihnen entgegenkommen, blicken  den Panda mit großen Augen an, Kinder verstecken sich ängstlich hinter ihren Müttern. „Ich bin lieb“, sagt der Panda zu einem kleinen Mädchen mit bunten Zöpfen, das daraufhin zu schreien beginnt. „Und jetzt denk an die Straßenhunde. Du hast nur Angst, weil du sie nicht kennst. Nicht, weil sie böse sind“, sagt Max. Der Panda schnaubt zur Antwort – er ist einer und die Hunde eine ganze Meute. Im Nebel vor ihnen tun sich die Umrisse eines weiten Platzes auf. „Ich will sehen“, sagt der Panda. – „Tja, nichts zu
machen“, entgegnet Max. „Den Smog hier haben wir den vielen alten Autos zu verdanken. Abgasschleudern nennt man die… Aber hey, jetzt gibt’s Kaffee. Da ist das Café!“

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