Die Reise des Pandas – im Tuktuk durch Peru

Ein Panda im Tuktuk

Je näher sie dem Stadtkern kommen, desto langsamer geht es voran. Das Hupkonzert wird immer lauter und der Panda kann allmählich nicht mehr sitzen. Außerdem versuchen die Straßenhunde in das Tuktuk zu springen, weil Max ein Sandwich nach dem anderen verspeist. So viel Stress gefällt dem Panda gar nicht – am liebsten würde er jetzt Bambus knabbern und danach ein Schläfchen halten.

Zum Glück hat er wenigstens seine Lieblingsnascherei dabei.

Er greift in seinen Jutebeutel und steckt sich die roten Früchte ins Maul. „Du hast Kaffeekirschen?!“ Max fallen ein paar Sandwichkrümel aus dem Mund. Sofort ist ein Straßenhund zur Stelle, der sie vom Boden des beinahe stehenden Tuktuks aufleckt. „Geben Energie“, mampft der Panda. Gerade als er entspannt kauend die Augen schließt, hört er einen lauten Knall. Prompt senkt sich sein Sitz dem Boden entgegen. Der Fahrer des Tuktuk sieht ihn wütend an und lenkt das Gefährt so weit wie möglich in den Straßengraben – was die folgenden Fahrzeuge nicht davon abhält, unter anhaltendem Hupen ganz dicht daran vorbeizufahren. „Du fetter Panda, jetzt ist mein Reifen platt. Das bezahlst du!“ wütet der Fahrer. Energisch macht er den Motor aus und stürmt auf den Platten zu, als auch schon die Straßenhunde den Fußraum stürmen. „Nicht ich – Nägel!“, ruft der Panda verzweifelt in all dem Chaos und zeigt auf die vielen kleinen Metallstifte auf der Straße, doch der Fahrer reagiert nicht. Max zuckt die Schultern: „Ich gebe ihm Geld und wir laufen den Rest.“

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