Die Reise des Pandas – erste Eindrücke

Die ersten Eindrücke sind überwältigend

Der Panda steht auf einem freien Steg im Hafen und beobachtet das muntere Treiben der immer voller werdenden Straßen. Tuktuks, Autos, Laster, Fahrräder und Mofas schlängeln sich hupend an ihm vorbei. Fußgänger, Gemüsehändler und Scheibenputzer drängen sich auf dem Gehweg und durch den dichten Verkehr. Der Himmel ist längst nicht mehr zu sehen – eine dichte Smogschicht hat sich gebildet. Es riecht nach Abgasen, die feuchte Luft umschließt den Panda wie ein Umhang und nichts weist darauf hin, dass es ausgerechnet hier den besten Kaffee der Welt gibt.

Doch genau das hatte der Geschäftsmann in China gesagt.

„Hier riecht es schlecht. Meine Nase kann keinen Kaffee finden“, denkt der Panda. Um die Eindrücke zu verarbeiten, setzt er sich hin und nimmt ein paar Kaffeekirschen aus seinem Beutel. Den hat er aus der Fabrik in China mitgenommen. Es sind ein paar Kaffeebohnen darauf abgebildet, die aussehen, als würden sie angenehm duften. Der Panda denkt nach. Tuktuks, Autos, Laster, Fahrräder und Mofas rasen vorbei – kein Fahrer nimmt Notiz von ihm. Aber er muss hier weg! In China hat er schon oft beobachtet, dass man nur zeigen muss, wo man hinwill, und Menschen, die dasselbe Ziel haben, nehmen einen dann mit. Da kommt ihm eine Idee… Er springt auf. „Guten Kaffee will ich!“ Entschlossen stellt er sich an die große Straße, hält den Vorbeifahrenden die Tasche mit der Seite der Bohnen hin und streckt seinen Daumen heraus.

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