Die Reise des Pandas – Ankunft im Hafen

Das erste Erwachen im Hafen von Peru

„Ist das schön“, denkt der Panda und lächelt wohlig. Die Morgensonne streichelt sein Fell wie eine sanfte Decke. Da fühlen sich die harten Holzplanken, auf denen er liegt, gleich viel weicher an. Er spürt die leichten Wellen unter dem Dampfer, die ihn sacht hin und herschaukeln lassen. „Fast wie früher“, erinnert er sich. An damals, an die unbeschwerte Zeit, als ihm seine Mama noch als Kissen und Decke in Einem diente. Sich an ihren Körper zu schmiegen, war noch wärmer, als diese Sonnenstrahlen – doch schnell wurde er groß und sie schickte ihn los, seine eigene Familie zu gründen. Doch darauf hatte er so gar keine Lust. Er fraß lieber Bambus, schlief und fraß weiter.

Was Kaffeekirschen aus einem Panda machen

Bis er eines Tages diese roten Früchte fand, die ihn so aktiv machten… Kaffeekirschen, wie er heute weiß. „Kaffeekirschen…“, murmelt der Panda. „Mein Lieblingsfrühstück.“ Er öffnet die Augen. Er blinzelt. Er reibt sich die Augen und sieht sich erstaunt um. „Wooooow, wir sind da!“ Fasziniert springt er auf und blickt in die Ferne. Er ist im Hafen! Da sind Berge, die bis in die Wolken reichen, bunte Häuser, die fast am Gipfel stehen, Wolkenkratzer, die aussehen, als gehörten sie in die Zukunft und viele Autos, Fahrräder und Tuktuks. Um ihn herum wimmelt es von Schiffen und Menschen, die diese be- und entladen. Der Panda setzt sich wieder hin und kramt in seiner Jutetasche. Er holt ein paar getrocknete rote Früchte hervor und steckt sie sich behaglich grummelnd in den Mund. Sein Gehirn beginnt zu arbeiten.

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