Direkter Handel ist besser als Fairtrade

Handel ist nicht gleich Handel

„Entwicklungsökonomen sind sich mittlerweile einig, dass Fairtrade-Kaffee eines der uneffektivsten Mittel der Armutsbekämpfung ist.“ Ökonom Bruce Wydick von der University of San Francisco.

Fairtrade gaukelt gutes Gewissen nur vor

Konsumenten kaufen Fairtrade-Kaffee im Vertrauen, dass sie durch den Aufpreis die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern verbessern. Besonders in Deutschland hat sich der Absatz seit 1999 vervierfacht. Das System ist jedoch nach Einschätzung von Kritikern enorm ineffizient. Selbst im Best-Case-Szenario bekommt der Bauer gerade mal einen Drittel-Cent vom 50 Cent Mehrpreis pro Tasse! Das Problem: Um Fairtrade-Bauer zu werden, muss ein Betrieb ordentlich in Vorleistung gehen. Dabei kostet die Erstzertifizierung 2.250 € und jährliche Gebühren kommen hinzu. Forscher mussten außerdem feststellen, dass die Löhne ohne Fairtrade-Label zum Teil nicht nur ähnlich hoch, sondern höher ausfallen. Auch die Arbeitsbedingungen sind teilweise sogar besser. Zudem nimmt die Organisation nicht die komplette Ernte ab, so dass Bauern die hochwertigen Bohnen lieber dem freien Markt verkaufen. Dieser bezahlt sehr gut dafür. Dementsprechend erhalten die Fairtrade-Partner die schlechteren, so dass nicht einmal Qualität garantiert werden kann.

Direkter Handel bietet Perspektive

Durch direkten Handel aber, der auf die hohen Kosten eines Labels ebenso wie die eines Zwischenhändlers verzichtet, schaffen die Bauern unserer Asociacion eine langfristige Perspektive – für sich und ihre Familien. Bei Ernteausfall unterstützen wir durch Mikrokredite, bei Bedarf sponsern wir Möbel und Sanitäranlagen, bei krankheitsbedingtem Ausfall lassen wir Angehörige nicht im Stich. Direkter Handel bedeutet für uns Kooperation ohne Kompromisse.

Bessere Lebensbedingungen schmeckt man

Arbeit bietet erst dann einen Mehrwert, wenn der Lebensstandard durch sie langfristig gesichert ist. Unserem Pacha Mama sowie dem Kaffeekirschentee schmeckt man die Leidenschaft der Kaffeebauern an. Müssten sie teure Fairtrade-Gebühren bezahlen, bliebe ihnen weit weniger zum Leben.

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